Ein Jahr, schneller als der Kalender

Cover Ein Jahr schneller
Coverillustration: Louis Hofbauer

Ende August 2026 erscheint bei Tyrolia mein neuer Roman: Ein Jahr, schneller als der Kalender

Die Teenagerzeit ist gemeinhin schon nicht die allerleichteste Zeit – und manchmal kommt noch was dazu. Wie bei Kara: Vollbremsung in ihrem Leben durch die Krebsdiagnose ihrer Mutter, da kann diese ihre Laborergebnisse noch so gut zu verbergen suchen. Außerdem erwischt Kara die Liebe. Wenn doch die Austauschlehrerin nur jünger wäre. Und nicht Lehrerin. Und Kara noch klar denken könnte. Und dann ist da auch noch die Sehnsucht nach der besten Freundin, die ein Jahr im Ausland verbringt. Eine Distanz, die selbst digitale Medien nicht überwinden können.
Ein Jahr, das schneller ist als der Kalender, nicht nur, weil Kara mit ihrem E-Rolli immer vor allen anderen da ist, sondern auch, weil es in ihrem Leben eine neue Zeitrechnung gibt.
Ein trauriger und zugleich utopischer Roman, der zeigt, wie zwischen all diesen Herausforderungen Ermächtigung gelingt, Freundschaft trägt und große Lebendigkeit spürbar wird.

Infos zur Buchpräsentation im September oder Oktober 2026 folgen

Textproben:

Bis zu ihrer Abreise am nächsten Tag keine Nachricht mehr von Rio, nichts.
Ein Jahr ohne beste Freundin. Es könnte sein, dass ich das nicht überlebe.
„Das zählt nicht!“, hat Rio gesagt. Sie hat recht.
Sie weiß, dass sie recht hat. Sie wusste nur nicht, was zählt.
Mein Angst. Um Luba. Um alles.
Die Vollbremsung in meinem Leben.

„Thank you, Kara.“
Ich krache rückwärts in die Tafel. Wollte vorwärtsfahren. Joystick in die falsche Richtung bewegt.
Passiert mir nie. Lorey ist im Nu bei mir.
„Alles gut“, sage ich.
Sie schaut mich an, dann die Rückseite meines
Rollis, dann die Tafel. „You okay?“
„Yes.“
Mir gehts wie noch nie.

»Mitleid ist wie gequirlte Scheiße, habe ich Tami sagen gehört. Hilft niemandem!«