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Arbeit an neuem Roman, Arbeitstitel „Wenn schon nicht Alles“

Ich bin frei von allem, ich bin das, was an NICHTS für mich erreichbar ist. Ich bin NICHTS. Zufällig habe ich – aus heiterem Himmel – welche getroffen, die ALLES waren. Viele, alle. Geschlechter, Herkünfte, Charaktere, Geschichten. Mein NICHTS war aus den Fugen. Jemand war so viele, dass es so war wie ALLE. ALLES. In einem Körper, der aber viele Körper ist, manchmal jung, manchmal alt, manchmal mit wehen Füßen, auch alte Personen, sogar Kleinstkinder. Viele Namen. Ihr glaubt mir nicht, ich habe es auch nicht geglaubt, aber es stimmt.

(Erster Entwurf eines Klappentextes)

Lilly Axster: MfG – Meine falschen Großeltern

Text von Lilly Axster zu dem Roman „Die größere Hoffnung“ von Ilse Aichinger (1948)

Die Kinder in Aichingers Roman spielen am Donaukanal in Wien. Sie wünschen sich, ein eventuell vorbeischwimmendes, ertrinkendes Baby zu retten. Als Belohnung dafür erhoffen sie sich die Erlaubnis, wieder auf Parkbänken sitzen zu dürfen. Ich folge den Orten im Buch. (…)

Conzepte.org

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CONZEPTE

Ein Projekt von Jo Schmeiser

Die Conzepte-Redaktion hat 2011/2012 jeweils zwei Autor/innen eingeladen, sich auf einen historischen Quellentext zu beziehen, der das eigene Denken beeinflusst hat. Die neuen Texte wurden Seite an Seite mit dem Quellentext veröffentlicht. Nach diesem Grundprinzip entstanden immer zwei aktuelle Bezugnahmen auf den historischen Quellentext, die zeitgleich in zwei internationalen Printmedien erschienen sind.

Danke an Jo Schmeiser für die Einladung, für Conzepte zu schreiben und für die Idee, von Ilse Aichingers „Größere Hoffnung“ als Quellentext auszugehen.


WAS machen? Zur Debatte über nachträgliche Änderungen in (Kinder)büchern

Rede bei der Preisverleihung des Österreichischen Kinderbuchpreises 2013 für „DAS machen?“